QanSystem

QanSystem ist keine Kristallkugel …

…aber so nah dran, wie es nur geht !

QanSystem generiert Verteilungsprognosen für kurzfristig zu erwartende Kapitalmarkt-Entwicklungen und leitet daraus Handelssignale ab (für ausgewählte Märkte wie den Deutschen Aktienindex DAX). Mit einem ausschließlich datengetriebenen Ansatz, ohne jegliche Modellannahme, werden Trends, versteckte Muster und andere Marktmerkmale identifiziert, die von modellgetriebenen Ansätzen in der Regel unerkannt bleiben. Auf Basis dieses Prognosealgorithmus werden Trades vorgeschlagen und ausgeführt, die das Nutzen- / Risikoprofil eines Kunden vollumfänglich widerspiegeln.

Beim Vergleich von QanSystem mit der „perfekten Vorhersage“ zeigt sich, dass die Prognosequalität fast so gut wie überhaupt nur möglich ist. In den vergangenen 15 Jahren hat QanSystem die kurzfristige Richtung des DAX in mehr als 64% aller Fälle richtig vorhergesagt.

Um die Vorteile der QanSystem-Prognosequalität zu nutzen, werden die Trading-Signale mit Futures, Optionen etc. in Handelspositionen umgesetzt. Da die gesamte Verteilungsfunktion alle 15 Minuten neu prognostiziert wird, erzeugt der Anlageprozess nicht nur “Entry“-Signale, sondern auch laufend zukünftige Chance / Risiko-Verhältnisse und damit rechtzeitig auch “Exit“-Signale. Dies bedeutet, QanSystem verfügt über eine inhärente Risikobewertung und Positionssteuerung. Für offene Positionen ist es damit möglich, Gewinne laufen zu lassen sowie Verluste zu begrenzen, unter Umständen sogar schon nach nur 15 Minuten.

Vergleich verschiedener Prognose-Methoden

Die Normalverteilung (rote Linie) ist offensichtlich symmetrisch und sehr glatt, was bedeutet, dass sie kaum Spielraum bietet, um verschiedene Facetten der Geschehnisse in der realen Welt zu beschreiben. Da die prognostizierte Normalverteilung, die auf dem aktuellen DAX-Niveau zentriert ist, nur einen einzigen Parameter enthält, nämlich die Volatilität, ist dies alles, was abgebildet werden kann.

Die anspruchsvollere QanSystem-Wahrscheinlichkeitsverteilung (grüne Linie) ist dagegen wesentlich flexibler und gestattet einen weit umfassenderen Einblick in das zukünftige Marktgeschehen. Im vorliegenden Beispiel erkennen wir ein deutlich größeres Abwärtsrisiko, als die Normalverteilung anzeigt.

Entsprechend liegt die QanSystem-Trefferquote bzgl. der vorhergesagten Marktrichtung in der Regel über 60% und nahe dem langfristig erreichbaren Optimum von etwa 64,5% (basierend auf dem DAX und einem Prognosehorizont von 5 Handelstagen), verglichen mit einer Trefferquote von 50% für die Normalverteilung. Dies verdeutlicht den komparativen Vorteil von QanSystem auf eindrucksvolle Weise.

Die Vorhersagekraft von QanSystem

Das Hauptmerkmal von QanSystem ist die 5-Handelstage-Vorhersageverteilung, die alle 15 Minuten neu generiert wird. Um die Prognosequalität zu überprüfen, werden statistische Tests durchgeführt und unter Verwendung von p-p Plots der tatsächlich eingetretenen Werte gegenüber den prognostizierten kumulativen Wahrscheinlichkeiten dargestellt (siehe Abbildung). Im Idealfall grundsätzlich perfekter Verteilungsprognosen würde man eine gerade Linie von (0, 0) bis (1, 1) erhalten, wie in blau dargestellt. Jede Abweichung von dieser Geraden ist ein Hinweis darauf, dass die Verteilungsprognosen nicht perfekt sind. In solchen Situationen sinkt das Maß an Vertrauen in die Verteilungsprognose bis zu dem Punkt, an dem die Prognose abgelehnt werden muss. Je nach Markt und betrachtetem Zeitraum kann dies in 5 bis 20 Prozent der Fälle passieren. Für gewöhnlich stimmen die QanSystem-Ergebnisse jedoch mit der „perfekten Kurve“ überein, dementsprechend sind die Handelsempfehlungen von guter Qualität. Herkömmliche Methoden dagegen liefern in der Regel nicht nur keine Verteilungsprognosen, sondern, selbst wenn sie es täten, müssten sie fast immer verworfen werden.

Märkte, für die QanSystem funktioniert

Auch wenn der DAX als erster Markt gewählt wurde, arbeitet QanSystem gleichermaßen gut auf anderen Märkten. Es gibt lediglich zwei wichtige Anforderungen:

  1. Ausreichende Marktliquidität (wie bei den meisten großen Indizes)
  2. Mindestens drei Jahre historischer Daten im 15-Minuten-Intervall